Schäden am Dach von der Bergkapelle

Die Dreifaltigkeitskapelle, auch Bergkapelle genannt, in Inneringen wurde um 1520 bis 1535 unter Pfarrer Johannes Herlin erbaut und 1575 Weihbischof Balthasar Wurzer von Konstanz zu Ehren der Dreifaltigkeit konsekriert.

1755 wurden Erneuerungen vorgenommen, um 1860 wurde die Kapelle renoviert.

Nun wurde festgestellt, dass Wasser in den Dachraum läuft und die Dachkonstruktion stark beschädigt hat.

Im Vorfeld hatten Johannes Kempf, Edgar Kempf und  Simon Teufel mit einer Drohne das Dach überflogen, um den Zustand des Daches von außen aufzunehmen.

Es sind hier außer dem Dach noch weitere interessante Fotos entstanden.

Ein kleiner Film von der Bestandsaufnahme kann auf

angesehen werden.

Bild von Hans Teufel „Flurbereinigung“ am Wasserturm saniert.

2017 wurden am Bild von Hans Teufel (†) leichte Abblätterungen an der Farbe festgestellt.

Das Bild gehört zur heimatgeschichtlichen Anlage, die 1977 vom Obst- und Gartenverein errichtet wurde. Auf den Motivtafeln ist die geschichtliche Entwicklung seit der ersten urkundlichen Erwähnung Inneringens (1135) dargestellt.

Es sind hier die Dorfgeschichte, Kirchenbau, Zünfte, Bohnerzgewinnung und Sitten/Brauchtümer dargestellt worden.

Im Sommer 2018 waren die Schäden an der Farbe sehr stark, so dass sich der Obst-, Garten- und Landschaftsverein entschlossen hatten, das Bild im Jahr 2019 sanieren zu lassen.

Die Motivtafeln bestehen aus Beton und sind sehr schwer.

Die Tafel von Hans Teufel wurde mithilfe einer Holzkonstruktion und fünf Personen vom OGLV zur Überarbeitung abgenommen.

Jürgen Metzger hat die abblätternden Farben zuerst mit einem Acrylfestiger fixiert, danach in konzentrierter Kleinarbeit übermalt und zum Schluss mit einer Epoxidharzbeschichtung überzogen.

Es erstrahlt nun in (fast) neuem Glanz und sollte eine weitere Generation halten.

Zustand 2018:

Abbau des beschädigten Bildes:

Sanierung vom Fachmann Jürgen Metzger:

Erneuertes Bild:

Ausflug am 25.05.2019

Unser Jahresausflug führte uns mal wieder in die Bodenseeregion. Mit einem voll besetzten Bus ging es schon früh am Morgen zum ersten Highlight, dem gemeinsamen Frühstück, nach Liggersdorf in den Gasthof Bären.

Gut gestärkt landeten wir danach im Hegau, in der Reichenauer Gärtnersiedlung.

Hier gründeten fünf renommierte Reichenauer Gärtner eine Vertriebsgemeinschaft und bauen nun, in einer der modernsten Unterglas-Anlagen Süddeutschlands, von März bis November Paprika der höchsten Güteklasse, hauptsächlich für den Lebensmittelkonzern EDEKA an.

    

Während unserer Führung über 11ha Produktionsfläche unter Glas stellten wir fest, dass auch einige Auberginen und Tomaten prächtig gediehen.

    

Bei 23°C wachsen die Früchte unter optimalen Bedingungen, wobei sie mit einer Nährlösung im Kokossubstrat versorgt werden und der Betrieb im Zuge des biologischen Pflanzenschutzes ausschließlich Nützlinge gegen Schädlinge einsetzt.

    

Nach diesem anstrengenden Rundgang war es Zeit für eine kleine Stärkung im Schatten neben einem Dorfbrunnen und alle freuten sich über frische Kuchen und eiskalte Getränke.

   

Nebenher blieb noch genügend Zeit für nette Gespräche und auch das Zwickel für die Jungs fehlte nicht!

 

Im Anschluß besichtigten wir den Hermann-Hesse-Garten in Gaienhofen. Dort baute Hermann Hesse 1907 eine Landhaus-Villa und legte auf der Wiese rund um sein Haus einen Selbstversorgungsgarten an. Familie Hesse lebte nur rund 5 Jahre dort. Im Jahr 2004 konnte das Haus und der Garten vom endgültigen Verfall gerettet werden. Heute kann man das sanierte Haus ebenso besichtigen wie den wieder angelegten Garten, welcher auf historischen Grundlagen basiert. Leider werden hier auf Wunsch der heutigen Besitzerin keine Fotos gezeigt.

   

Von Gaienhofen ging es dann per Schiff auf dem Bodensee und Rhein bis Stein am Rhein.

                                                                            

Bei Regen verließen wir Deutschland und kamen bei strahlendem Sonnenschein in der Schweiz an.

So konnten wir alle noch einen schönen Spaziergang durch diese bezaubernde Stadt machen, bevor wir uns auf den Heimweg machten, um den Tag noch allesamt gemütlich im Gasthof Adler ausklingen zu lassen.